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Linde neutral


10.12.2001
Nord LB

Die Aktie der Linde AG (WKN 648300) ist für den Wertpapieranalysten Thorsten Strauß von der Norddeutschen Landesbank weiterhin eine Halteposition.

Schlechter als von den Analysten erwartet sei das Geschäft im dritten Quartal 2001 verlaufen. Für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres habe der Konzern einen Umsatz von 6,2 Mrd. Euro, ein EBITA von 515 Mio. Euro und einen Auftragseingang von 6,8 Mrd. Euro ausgewiesen. Höhere Zinsaufwendungen hätten den Gewinn vor Steuern um 4,4% auf 281 Mio. Euro sinken lassen. Der Perioden-Überschuss sei leicht von 153 auf 155 Mio. Euro gestiegen, das Ergebnis je Aktie mit 1,29 Euro jedoch unverändert geblieben. Vor der Berücksichtigung von Goodwill-Abschreibungen habe sich ein Ergebnis je Aktie von 1,95 nach 1,93 Euro ergeben.

Das größte Arbeitsgebiet "technische Gase" habe den Umsatz um 4,4% und das EBITA um 16,4% gesteigert. Bis 2004 solle ein Sparprogramm zu Kostensenkungen von 150 Mio. Euro führen. Hinzu kämen Synergieeffekte aus der Eingliederung des schwedischen Gase-Produzenten AGA von 50 Mio. Euro in diesem und im kommenden Jahr. Der Bereich Fördertechnik, der besonders konjunkturabhängig sei, habe einen Umsatzanstieg um 8,8% und ein EBITA auf Vorjahresniveau ausgewiesen. Im Anlagenbau sei es abrechnungsbedingt zu kräftigen Einbußen beim Umsatz und beim EBITA gekommen. Ganzjährig solle hier aber der Umsatz um ein Drittel erhöht und ein Ergebnis in Vorjahreshöhe erzielt werden. Die Sparte Kältetechnik habe einen Umsatzrückgang um 6,5% verzeichnet, jedoch dank der eingeleiteten Restrukturierung ein EBITA von 1 Mio. Euro nach minus 1 Mio. Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum erzielen und minus 22 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2001 verzeichnen können. Das operative Ergebnis im Gesamtjahr werde zwar deutlich höher als in 2000 sein, jedoch unter den Planungen liegen.


Während an dem Ziel, den Konzernumsatz im Jahr 2001 um 8% auf über 9 Mrd. Euro zu steigern, festgehalten werde, gehe der Vorstand jetzt beim EBITA nur noch von einer proportionalen Verbesserung aus. Bisher sei ein stärkerer Anstieg angestrebt worden. Das Ergebnis vor Steuern dürfte um weniger als 8% zulegen. Besonderes Wachstumspotential sehe das Management im Bereich "technische Gase", und hier vor allem bei dem medizinischen Gas Inhaled Nitric Oxide (INO), das zur Behandlung von Lungenfehlfunktionen bei Neugeborenen eingesetzt werde und vor kurzem die Zulassung der europäischen Kommission erhalten habe.

Die Analysten der Nord LB rechnen für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatz in Höhe von 9,1 Mrd. Euro sowie einem Jahresüberschuss (JÜ) von 295 Mio. Euro. Im kommenden Jahr sollten sich die Erlöse auf 9,54 Mrd. Euro belaufen. Der JÜ solle dann bei 325 Mio. Euro liegen.

Trotz der unter den Erwartungen gebliebenen Quartalszahlen weise der Konzern eine relativ stabile Geschäftsentwicklung auf. Damit hebe er sich von vielen anderen Investitionsgüterherstellern positiv ab. Kursphantasie erwarte das Researchteam aber erst, wenn die Abgabe von Randbeteiligungen wahrscheinlicher werde. Dies könnte im kommenden Jahr der Fall sein, wenn die Neuausrichtung des Problembereichs Kältetechnik abgeschlossen sein solle und die Trennung von diesem Arbeitsgebiet zur Diskussion stehe.

Das Researchteam der Nord LB bleibt zunächst bei seiner Empfehlung, die Linde-Aktie zu "halten".




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